Still-Leben und Stillstand

So 18.Juli 2010 von Uwe GeoTagging Kommentieren »
18. Juli 2010
10:00bis19:00

upljdymoadjdymsjdymjdym/2010/07/dsc68261.jpg”>Heute gab es das Highlight der Ruhr.2010, – die A40 war für Autofahrer gesperrt und es fand das ‘Still-Leben‘ statt. Die nördliche Spur war mit Biergarnituren voll gestellt und ergab die längste Partymeile der Welt und die andere Spur war als Mobilitätsspur für Fahrradfahrer, Skater usw. reserviert. upljdymoadjdymsjdymjdym/2010/07/dsc68210.jpg”>Offiziell hieß es, dass man ab 11 Uhr auf die Spuren darf. – Nachher zeigte sich, dass das kaum jemand so genau nahm.
Wer wollte nicht immer schon mal mit dem Fahrrad auf der Autobahn fahren?? Heute hatte man DIE Gelegenheit!! Man konnte auf der A40 von Duisburg bis Dortmund fahren. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
upljdymoadjdymsjdymjdym/2010/07/dsc68235.jpg”>Wir trafen uns zu 10 Uhr bei Anjdymdijdymjdym und führen nach einem Kaffee zu dritt in Richtung Styrum. Ich wollte zwar gern am Duisburger Zoo auf die A40 auffahren, konnte mich aber leider nicht durchsetzten. :-( So können wir nun im Nach-herein nur die Strecke Mülheim – Dortmund auf uns verbuchen.
Gegen 10:40 Uhr waren wir an der Anschlussstelle Mülheim-Dümpten und kamen auch schon problemlos auf die Bahn – und wir waren lange nicht die Ersten.
upljdymoadjdymsjdymjdym/2010/07/dsc68248.jpg”>Das erste Stück konnte man auch noch zügig fahren. Durch den Tunnel in der Essener Innenstadt kamen wir noch ganz gut. Den ersten Stillstand hatten wir erst nach dem Tunnel, vor der Ausfahrt Essen-Hüttrop. An jeder Autobahn-Abfahrt stand ein Edeka-Stand, die für die Versorgung zuständig waren. Diese ‘verbrauchten’ aber eine Spur und dadurch kam dort jedes mal der Fluss völlig zum Erliegen. Wir brauchten an den Ausfahrten immer circa 30 Minuten, um im Schneckentempo vorbei zukommen – um dann wieder zwei Kilometer fahren zu können…. Ganz schlimm wurde es dann in der Baustelle. Zwischendurch waren wir dann schon etwas genervt, aber nach der Baustelle wurde es dann etwas besser. Nur auf den letzten Metern vor DO-Hombruch wurde es noch einmal ganz dicke.. In den Staubereichen war das Tempo jeweils soweit runter, dass das Tacho nicht drei oder gar 5 km/h anzeigte, wie es beim Schieben normal wäre, sondern stur NULL! :-( Die Stimmung war aber dennoch sehr gut. Man kam mit ‘Nachbarn’ ins Gespräch und es wurde viel gelacht, obwohl man auch sehr viele Leute sah, die sich absolut nicht an die vorgegebenen Regeln hielten.
upljdymoadjdymsjdymjdym/2010/07/dsc68288.jpg”>Nach dem Stau in Bochum-Hamme hatte ich dann noch einen Platten und wir mussten noch eine Zwangspause einlegen um den Schlauch zu wechseln. Hier gab es sogar eine Mutter die mit zwei kleinen Kindern auf die Fahrradspur ging – nebenbei aber Andere belegte, weil sie nicht ‘aufpassen können’ :evil: – und das sie hier nichts zu suchen habe, war auch kein Argument für sie – dass gehe mich mal gar nicht an… Na dann!
In Bochum-Werne machten wir nochmal ein kurze Rast und überlegten, ob wir nicht ‘einfach’ parallel zur Autobahn weiter fahren sollten. Zum Glück gingen wir wieder auf die Autobahn, denn danach wurde es etwas besser…
upljdymoadjdymsjdymjdym/2010/07/dsc68290.jpg”>Holjdymgerjdymjdym an der Erzbahntrasse” width=”150″ height=”100″ class=”alignleft size-thumbnail wp-image-34636″ />Für den Rückweg nahmen wir nun aber nicht mehr die Autobahn. Wir ließen uns erst vom Navi zur Jahrhunderthalle in Bochum routen und fuhren dann auf der Erzbahntrasse weiter bis zum Rhein-Herne-Kanal und anschließend am Kanal entlang weiter bis nach Hause. Zwischendurch machten wir an der Erzbahntrasse eine kurze Rast und tranken einen ZweiEuro-Weizen-Alkoholfrei aus der Flasche. :shock:
Zuhause war ich dann nur noch duschen und danach wollte ich nur noch ins Bett. Scheinbar forderte die Sonne ihren Tribut. Den ganzen Tag hatten wir sie ‘ungebremst’ von oben. Kurze Schatten-Phasen gab es gerade mal durch Brücken oder Wegweiser. Um so unverständlicher war es, dass man auf der A40 reichlich Leute mit Bierbüchsen am Hals sah, aber wiederum kaum Leute mit ‘Sonnenproblemen’..
Alles in Allem war der Tag aber erstaunlich ruhig verlaufen und hatte uns einen Riesenspaß gemacht. Danke also an die Verantwortlichen, auch daran das wir doch noch etwas an der Kulturhauptstadt.2010 teilhaben durften. ;-)
Uwe’s MTBiken-Daten

  • Gesamtstrecke: 107.42 km
  • reine Fahrzeit: 5:56:16 h
  • Durchschnitt: ø18.09 km/h
  • Maximal: 45.1 km/h
  • Höhenmeter: 713 hm
  • Pulsuhr:
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