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Uwe an der Nordsee und trotzdem Sonne

4. August 2007
8:00bis23:59
Wassenaar

Für heute hatten wir schon länger einen Bade-Tag an der Nordsee geplant.

Marvin in den Wellen

Heute wollten wir mal in Den Haag nach rechts (NordOst) abbiegen und uns den Strand von Wassenaar ansehen.

A12 kurz vor Den Haag

Weil es ja dann von Oberhausen doch gute 220 Kilometer bis Wassenaar sind, wollten wir zeitig losfahren und unser Wecker klingelte heute auch schon um sechs Uhr. So ganz zügig kamen wir dann allerdings nicht in Gange. Tanja hatte zwar schon gestern abends das meiste gepackt und auch jede Menge Steks für das Mittags-Picknick gebratenen. Außerdem wurde noch Gemüse geschnippelt, Kaffee gekocht und was sonst noch so gebraucht wird.

Oma Linde und Heather haben Spass

Oma Linde nahmen wir mit zur Nordsee, sie kam dann auch mit ihren Sachen zu uns. Ziemlich genau um acht hatten wir dann alles im Auto und konnten zu Ertmers fahren um uns dort zu treffen.

Möwe

Christiane wäre zwar auch gern mitgekommen, leider hatte sie aber heute einen anderen wichtigen Termin. Bei Ertmers war die Abfahrt dann 08:15 Uhr.

Marvin und Heather

Auf der Autobahn kamen wir erstaunlich gut voran. Wir hatten mit mehr Strass gerechnet, weil ja heute sowohl in NRW aus auch in Holland das letzte Ferien-Wochenende ist. Kurz vor elf Uhr waren wir dann auch auch dem Parkplatz und konnten unsere Utensilien umladen.

Die Nordsee

Als wir dann über die Dünen kamen, verschwand gerade die Flut. Das kann aber nicht an uns gelegen haben, nachher kam sie dann nämlich wieder zurück. Wir suchten uns einen freien Platz und bauten erstmal unsere ‘Strandmuschel-Burg’ auf. Die ersten zwei Stunden war es auch ziemlich windig.

Mama Tanja

Zum Glück kamen Sonne und Wind von der selben Seite, so konnte man sich in der Muschel gleichzeitig vor der Sonne verstecken und im Windschatten sitzen. Das Wasser war sehr angenehm, man brauchte nur etwas um erstmal rein zu kommen. Zwischendurch machten wir dann Mittag.

ein ganz tiefes Loch am Nordseestrand

Die Kinder bauten eine tiefe Sandburg und hatten beim baden in der Brandung sehr viel Spaß mit den Luftmatratzen.

Sonnenuntergang

Plötzlich war es dann schon nach sechs. Eigentlich könnte man sich ja noch den Sonnenuntergang an der Nordsee ansehen. Aber wir hatten gar nicht darauf geachtet, wie lange die Jungs am Parkplatz da sind. Also machten Andi und ich uns auf den Weg um das zu ergründen.

Sanddorn

Ich wollte ja auch sowieso noch ein paar Fotos von den Dünen und dem Sanddorn machen. Der Parkplatz ist bis 22:00 Uhr offen, was danach passiert haben wir jetzt nicht ergründet. Dann ist ja noch genug Zeit für den Sonnenuntergang.

Fussweg in den Dünen

Dann können wir ja auch zu zweit etwas durch die Dünen wandern. Also nahmen wir einen anderen (Um-)Weg zurück. Der Weg war mit einer dicken Schicht Muschelscherben befestigt.

Dünen

Zu Anfang war das auch gar nicht das Problem, aber irgendwann fingen die Fußsohlen doch ziemlich zu brennen an, wir hätten vielleicht doch die Schuhe mitnehmen sollen.

Fahrrad-Schnellstraße in den Dünen

Nach einer Wiele kamen wir an eine Fahrrad-Schnellstraße in den Dünen oder soll man besser Fahrradautobahn sagen. Das war ein breiter betonierter Weg mit gestricheltem Mittelstreifen (in den Kurven natürlich durchgezogen), mit ‘Achtung Kurve’-Schildern, mit einem Sleeping-Policeman vor einer Ausfahrt von einer Bar in den Dünen.

Fahrrad-Schnellstraße in den Dünen

Einen Starkasten und einen Zebrastreifen hatten wir jetzt nicht gesehen, aber geben tut es das bestimmt auch - weiter hinten.

Ein Pils?!

Ich konnte dann nach bestimmt drei Kilometern jedenfalls nicht mehr auf den Muscheln laufen und bin im ‘Gras’ und frecherweise auf der Schnellstraße gegangen. Irgendwann kam dann aber wieder ein Übergang zur Nordsee und wir waren endlich erlöst. Nur brauchten wir ‘nur noch’ die drei Kilometer zurück laufen. Das konnten wir jetzt aber mit Wasserkühlung im nassen Sand am Nordsee-Strand. Die kommende Flut war jetzt ‘deutlich’ zu merken, Ständig wurden durch die Wellen gerade noch trockener Sand angefeuchtet. Nach circa 90 Minuten waren wir dann endlich wieder an unserer Decke und konnten unsere Füsse hochhalten.

Sonnenuntergang

Kurz vor dem Sonnenuntergang fingen wir dann doch an unsere Klieben einzupacken und kurz nach dem die Sonne weg war, waren wir dann auch am Auto um noch kurz vor 22:00 Uhr unsere 4,50 Euro für den Parkplatz loszuwerden. Außerdem hatte ich ja noch eine Postkarte geschrieben und die musste ja am Besten noch in den Niederlanden in einen Briefkasten. Zum Glück fanden wir dann in Den Haag kurz vor der Autobahn noch einen in den wir die Karte einwerfen konnten.

Tang im Nordseesand

Dann ging es aber auf fliegenden Asphalt (mit 120 km/h) nach Hause und trotz einer längeren Pullerpause waren wir dann um 0:45 Uhr auch endlich wieder in Oberhausen.

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