Streik in der Kita
Schon am Dienstag hing in der Kita ein Schreiben von der Gewerkschaft, dass es demnächst zu Arbeitskämpfen kommen wird und sie um Verständnis bitten. Aber das es dann gleich heute losgeht..
Nun ist es jedenfalls soweit: Die Oberhausen.de-Homepage berichtet auch schon gestern ‘Aktuelles aus Oberhausen / Pressemeldungen:
Warnstreikaktionen in städtischen Kindertageseinrichtungen
Für Donnerstag, 21. Februar, hat die Gewerkschaft ver.di Arbeitsniederlegungen in den städtischen Kindertageseinrichtungen angekündigt. Leider konnte mit der Gewerkschaft ver.di keine Notdienstregelung für die städtischen Kindertageseinrichtungen vereinbart werden.’
Heute war es dann auch nochmal auf DerWesten.de nachzulesen: Warnstreiks in fast 700 Kindertagesstätten gestartet.
Auch die Kita von Heather ist heute bis 13:00 Uhr geschlossen. ‘Zum Glück’ ist ja Tanja krank geschrieben und Heather kann dadurch zuhause bleiben.
Aber was wäre die Alternative gewesen, wenn Tanja gesund wäre?
In der WAZ von heute (hier der kürzere NRZ-Artikel) stand, dass man, wen man wegen des Kita-Streikes sein Kind nicht unter bekommt und zu Hause bleiben muss, trotzdem das Gehalt für diese Zeit weiter gezahlt bekommt.
Ich aber brauchte dadurch, dass Heather zu Hause blieb, nicht mit ihr erst nach Alt-Oberhausen, sondern konnte mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.
Uwe’s Tachodaten
- Gesamtstrecke: 9,4 km
- reine Fahrzeit: 0:24:39 h
- Durchschnitt: 23,4 km/h
- Maximal: 43,8 km/h
- Temp.Min: 8°C
Nach der Arbeit waren wir dann noch in der Bottroper Fußgängerzone, wir mussten unbedingt ein paar Schuhe kaufen. Heather wollte wieder Pantoffeln mit Prinzessin vorne drauf. Mir steht ja sowas nicht, aber Heather kann das tragen ![]()








Streik: Kein Notfallplan für Kitas
Oberhausen, 20.02.2008
Unter dem Motto “Gute Arbeit - gutes Geld” ruft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für heute von 7 bis 12 Uhr die Erzieherinnen der 21 kommunalen Kindertagesstätten zum Warnstreik auf. Eine Notfallplanung gibt es nicht.
Die Verwaltung hatte Verdi vorgeschlagen, für absolute Notfälle in jedem Stadtteil eine Einrichtung offen zu halten - das sei abgelehnt worden, bedauert Klaus Gohlke vom Kinderpädagogischen Dienst.
Gewerkschaftssekretärin Henrike Greven betont, die Eltern seien mit ausreichend Vorlauf über den Streik informiert worden. Außerdem: Wenn es aufgrund des Streiks Schwierigkeiten bei der Kinderbetreuung gebe, habe ein Elternteil - auch wenn er/sie nicht arbeiten gehen könne - Anspruch auf Vergütung. Er/sie müsse dies nur gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen. (MN)