Tour26.2010

Brücke kann jederAuch heute am Sonntag und damit letzten Tag unseres Bikeweekends wollten wir noch mal eine längere Tour radeln. Wir hatten uns die Tour 26 der Bikearena ausgesucht, – allerdings in einer etwas modifizierten Variante. Das macht Spaß!Auch diese Tour sind wir (im Original) schon mal geradelt. Erst ein kurzes Stück im Jahr 2007 und dann, beim 2008er-Bikeweekend, sind wir sie auch schon einmal komplett abgefahren. Die Modifizierung bestand dann darin, dass wir am Ende der Tour noch zum Gipfelkreuz auf dem Orenberg sehen wollten. Eigentlich lag das Kreuz ja auf der gestrigen Tour, an dem letzten Stück hatten wir ja aber abgekürzt …
Blick auf die <span class='noindex'><nobr>Han<span style='font-size:0;visibility: hidden;float:left; background-color:#000000'>mzys</span>nes<span style='font-size:0;visibility: hidden;float:left; background-color:#000000'>mzys</span><span style='font-size:0;visibility: hidden;float:left; background-color:#000000'>mzys</span></nobr></span>-Bank“ width=“150″ height=“100″ class=“alignleft size-thumbnail wp-image-28815″ /></a>Zum Startpunkt des ausgeschilderten Rundkurses, kamen wir am Übungsparkour hinter dem Kino vorbei. Auf dem Parkour ‚musste‘ ich allerdings erst noch ein paar Runden drehen, nicht dass wir das noch auslassen. ;-)<br />
<span id=Willingen April 2010Wirklich losging es dann am Ettelsberg unterhalb des Wilddiebes in Richtung Stryck – immer schön den gelben Wegweisern folgend. Sollte man an einer Kreuzung mal nicht sofort sehen, wo entlang es weiter geht – es ist (fast) immer der bergauf- und steilere Pfad … ;-) Nach einem Waldstück kamen wir an unserem Lieblings-Bach vorbei. Hier mussten wir erst ein paarmal mitten durch fahren, bis die Schuhe klitschnass waren.
Willingen April 2010Vor Rattlar kam dann auch der Aufstieg mit der Hanmzysnesmzysmzys-Bank. Als wir den ersten Teil des Aufstiegs hinter uns hatten, legten wir erst mal ein Gedenksekunde ein, für einen guten Bekannten, den es (so) nicht mehr gibt. :-( Dann ging es aber auch schon weiter, – bergauf und bergab durch das Sauerland. Nach der Wende am Böhminghauser Teich ging es dann wieder zurück, in Richtung Willingen. Aber auch nicht gerade leichter. Denn hinter Ohlenbeck kam dann wieder die Steigung zum Mühlenberg, an der wir vor zwei Jahren alle gescheitert waren. In diesem Jahr hatte ich ja aber durch die Klickpedalen mehr Kraftreserven und schaffte es auch tatsächlich ohne zu schieben bis nach Oben, – auch wenn ich stellenweise nur 4 Km/h drauf hatte. :D
Feuer!Auf dem weiteren Weg kamen wir dann unterhalb des Mühlenberges an einer Schutzhütte an einem Waldrand vorbei. Von hinter der Hütte zogen dicke Rauchschwaden über den Acker. Tatsächlich hatte dort jemand abgeschnittene Äste übereinander gestapelt und angezündet. Nur zu sehen war niemand. Ich radelte extra jeden Weg so lang ab, bis ich ins nächste Tal sehen konnte, aber nichts.
Absitzen!Also riefen wir den Notruf an. Es dauerte dann aber bestimmt 15 Minuten, bis wir dem Herrn in der Leitstelle wirklich klar gemacht hatten, wo wir stehen. Er wusste nichts von einem Rundweg 26 und ich wusste nicht in welcher Himmelsrichtung Kassel liegt – oder so ähnlich. Als Erstes hatte ich ihm zwar zwar die Koordinaten von meinem Navi vorgelesen, aber das reichte ihm nicht. Da wir ja nur kleine Ausschnittskarten der Tour-Strecke dabei hatten, auf denen nur die unmittelbare Umgebung zu sehen ist, konnten wir seine meisten Fragen schlecht beantworten. Tour 26++ der BikearenaDabei hätte er die Koordinaten N51° 17.087′, E8° 41.822 ja nur bei GoogleMaps eingeben brauchen. Irgendwann war er aber doch zufrieden und bat uns dort zu warten, bis die Feuerwehr ankommt.
Willingen April 2010Dummerweise hatten wir ihm gesagt, dass das Feuer zwar zum auspinkeln zu groß sei, aber auch keine wilde Hecktick nötig sei. Nun dauerte es auch mindestens nochmal 15 Minuten ehe erst ein Bulli und dann zwei Löschfahrzeuge eintrafen. Zwischendurch wurde uns das Feuer dann doch schon etwas groß und wir zogen wenigstens ein paar Äste auseinander. Den Rest machten dann die circa zwanzig Mann, die wir vom Kaffeetisch weggeholt hatten. Gut, uns war offensichtlich jetzt keiner Sauer, zum einen hatten wir ja alles ‚richtig gemacht‘ – und Spaß hatten die Jungs auch… Gipfelkreuz OrenbergWir konnten dann nach einer guten Stunde, weiterfahren, in Richtung Willingen. Zwei Steigungen blieben wir jetzt noch auf der Route der Tour26. Auf dem Hügel vor Stryck verließen wir dann diese Route und fuhren hoch zum Gipfelkreuz auf dem Orenberg. Blick auf WillingenAuch hier gab es eine Steigung, an der ich im letzten Jahr schieben musste und die ich diesmal schaffte. :-) Von dort oben hatten wir einen guten Ausblick auf Willingen und den Ettelsberg. Vom Orenberg fuhren wir dann noch einen letzten schönen Trail nach Willingen und dann ging es zum Hotel zurück. Dort könnten wir uns dann noch duschen und dann mussten wir leider wieder abreisen. – Das Wochenende war zu Ende. :cry:

Gelesen: 1790 · heute: 2 · zuletzt: Fri 19.April 2019

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