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Flyer für die Walllfahrt

St.Peter in Rheinberg hinter Andi

Ich muss ja noch unbedingt einen Flyer für unsere Fahrrad-Wallfahrt machen. Also habe ich mich heute Abend mal doch daran probiert. Andi kam dann auch noch eine Weile vorbei.

Wallfahrt - Man nehme mit sich:

Kevelaer

Als gutes Schuhwerk einen tiefen Glauben und als Stock den festen Willen, als Schutzmantel eine unerschütterliche Hoffnung und eine gute Portion Ausdauer als Gürtel. Speise für die Seele sei das tägliche Zwiegespräch mit Gott.

Der Flyer soll verschiedene Punkte enthalten. Zum Einen, nach der Einleitung, eine allgemeine Wegbeschreibung, die dann in eine Beschreibung der Stationen übergehen kann. Darin möchte ich auch eine Tabelle unterbringen, in die dann jeder für sich seine persönlichen Tachodaten eintragen kann. Am 15. September feiern wir den Gedenktag der Schmerzen Mariens, deshalb steht die diesjährige Wallfahrt unter dem Zeichen des Gedenkens der sieben Schmerzen Mariens. Sowohl die Fuß-Wallfahrt als auch die Fahrrad-Fahrer werden deshalb sieben Stationen haben.

Was haben wir vorgesehen?

  • Die pastorale Begleitung erfolgt durch unseren Kaplan Graw.
  • Für den Rücktransport der Fahrräder steht ein LKW bereit, um die Räder nicht zu beschädigen, werden noch alte Decken benötigt.
  • Übernachten werden wir in einem Pfarrheim in Xanten auf dem Boden.
  • Das Gepäck mit dem Übernachtungssachen wird am Samstag früh eingesammelt und durch Detlef N. nach Xanten gebracht.
  • Die Unkosten für die Fähre und das Frühstück am Sonntag wird durch Herrn Graw eingesammelt.

Stationen (Quelle Wikipedia):

  • Startpunkt ist die Propsteikirche St.Pankratius in Osterfeld die 1992 ihr 1000-jähriges Bestehen feierte. Die jetzige Kirche wurde zwischen 1892 und 1896 erbaut. Die Fassade ist mit folgenden Figuren besetzt: Patron St.Pankratius, Gründer und erster Bischof des Bistums Münster St.Ludgerus und St.Katharina als Patronin der schon im 15.Jahrhundert bestehenden Vikarie an der Kirche. Eine Kreuzigungsgruppe in der Turmnische und der Turm wird im oberen Teil von vier Engeln mit Posaunen flankiert.
  • Über den Rhein geht es in Gierstellung mit der Rhein-Fähre Walsum - Orsoy
  • Die Katholische St. Nikolaus-Kirche Orsoy ist eine dreischiffige neugotische Hallenkirche. Sie wurde zwischen 1843 und 1847 erbaut. Im zweiten Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt und in den Jahren 1951 bzw. 1971 - 1974 wieder aufgebaut. Bedeutend ist der altniederländische Hochaltar und 4 Altarflügel von Colijn de Cooter, beide sind um 1500 entstanden.
  • Die Pfarrkirche St.Peter in Rheinberg sehen wir nur von weitem. Sie ist 1106 erstmals erwähnt.
  • Die Pfarrkirche St.Peter Wesel Büderich wurde 1821 geweiht.
  • Der Dom St.Viktor in Xanten gilt als größter Dom zwischen Köln und der Nordsee. Die Grundsteinlegung des Doms erfolgte im Jahr 1263 durch Friedrich und Konrad von Hochstaden. Der Bau dauerte 281 Jahre und wurde schließlich mit der Weihung der Heilig-Geist-Kapelle im Jahr 1544 vollendet. Der Xantener Dom besitzt einen sehr schönen und alten Kreuzgang. Der Dom besteht aus einem fünfschiffigen Langhaus in gotischem Stil
    Hier werden wir übernachten und hoffen durch den Küster eine Führung durch den Dom zu erhalten.
  • Zwischen Xanten und Sonsbeck erwartet uns eine lange 5%tige Steigung von ca. 2 Kilometern. Am Ende dieser Steigung gibt es einen ruhigen Parkplatz auf dem wir uns dann nach der Steigung sammeln werden. Sollten wir in der Kirche in Sonsbeck nicht unterkommen, werden wir hier unsere sechste Station machen.
  • Die Kirche St.Maria Magdalen in Sonsbeck wurde 1425-1431 erbaut. Der Wiederaufbau nach dem 2.Weltkrieg efolgte 1947-1951 bzw. 1958.
  • Die Grundsteinlegung der Basilika St.Marien in Kevelaer erfolgte am 15.August 1858. Am 4.Juli erfolgte die Konsekration. Kevelaer ist einer der wichtigsten Marienwallfahrtsorte Deutschlands.
  • Die Gnadenkapelle mit dem Gnadenbild in Kevelaer ist ein sechseckiger Kuppelbau die 1645 erbaut wurde.

Dann ist natürlich auch eine Liste mit Tipps.

  • Worauf sollte man vorher achten:
    1. Fahrrad überprüfen
      • Bremsen - gerade mit Gepäck werden sie besonders belastet
      • Beleuchtung - Stichwort ‘Verkehrstauglichkeit’
      • Handschuhe und Helm, dieser passt, wenn er Stirn, Schläfen und Hinterkopf richtig abdeckt und nicht wackelt (mit Kopfschutz verminderte sich das Verletzungsrisiko um circa ein Viertel.)
      • Flickzeug, Luftpumpe, Ersatz-Schlauch, nötiges Werkzeug, z.B.Inbusschlüssel, eventuell auch Bremsklötze, etwas Schnur oder Kabelbinder
      • Rucksack oder besser Gepäcktaschen, Lenkertasche usw.
      • richtige Sitzhaltung (Wer Probleme mit dem Rücken hat, sollte seinen Lenker am besten so hoch einstellen, dass er fast aufrecht sitzt. Je tiefer die Lenkerposition, um so mehr wird die gesamte Wirbelsäule belastet.)
    2. eventuell vorher etwas trainieren, vor allem Po und Sattel sind nach längeren Rad-Fahr-Pausen nicht mehr aneinander gewöhnt
  • Was benötige ich außerdem für die Fahrt selbst
    1. Proviant für den ganzen Tag,
      • geschmierte Stullen oder ähnliches
      • wichtig sind auch Vitamine, deshalb auch an Obst und Gemüse denken und
      • viel Wasser oder Obstsäfte einpacken,
      • eventuell ungesüßte Müsliriegel
    2. Angemessene Kleidung - wenn vorhanden Funktionskleidung aus atmungsaktiven Stoffen, je nach Wetterlage auch Regensachen oder Thermobekleidung. Besonders auf den Schutz der Nierengegend achten.
    3. Fahrrad-Brille (Augenschutz),
    4. einen Sonnenschutz (besonders an Gesicht, Nase, Ohren und Handrücken denken),
    5. Insektenschutzmittel
    6. falls benötigt an Bandagen, Arzneimittel usw.
  • Was benötige ich für die Übernachtung
    1. Sanitärsachen
    2. Isomatte, Schlafsack
  • Auf der Fahrt
    1. Als Erstes sollte auch beim Radfahren stets an das Aufwärmen gedacht werden. Ansonsten kann es zu Muskelverletzungen kommen. 5 bis 10 Minuten Stretching vor dem Radfahren und zur aktiven Erholung nach dem Fahrrad fahren sind ideal.
    2. Wir werden circa alle 10 Kilometer eine Pause machen, dann, um einem Muskelkater vorzubeugen, gelegentlich leichte Dehnübungen der Beinmuskeln machen.
    3. Gegen Muskelkater gibt es angeblich noch ein anderes Geheimrezept - einfach öfter Radeln.
    4. Wenn Sie Herz und Kreislauf stärken wollen, hilft nur eines: Fahren Sie regelmäßig, das heißt mindestens zwei mal die Woche Fahrrad eine halbe Stunde. Denn auch wenn Sie sich noch so sehr verausgaben, eine Tour im Jahr ist nicht genug.
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