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Vortour nach Kevelaer

26. August 2007
8:00bis21:00

Um 8:00 Uhr wollten wir uns ja bei Andi treffen, um unsere geplante Tour für die Fahrrad-Wallfahrt am 16.September 2007 ab zufahren.

Die genauen Tourdaten muss ich erst noch auswerten, aber vorab kann ich ja schon mal eine kurze Zusammenfassung geben:

Rheinfähre Walsum

Wir starteten circa 8:30 Uhr in Richtung Orsoy über die HOAG-Trasse und mit der Rhein-Fähre Walsum. Bis Orsoy hatten wir noch Begleitung, von drei Essener die heute mit dem Fahrrad hach Emmerich wollten, dort gäbe es einen netten Teeladen.

St.Nikolaus - Orsoy

In Orsoy trennten sich aber unsere Wege und wir sahen uns dort die Kirche St.Nicolaus an und sprachen dort auch mit einer netten alten Nonne, die uns noch ein paar Tipps gab.

St.Peter - Rheinberg

Weiter ging es nach Rheinberg zu der dortigen Kirche. Zwischendurch war uns aber eigentlich schon klar, dass wir die Station nach dem ersten drittel auf jeden Fall in Orsoy machen sollten. dort war auch ungefähr das erste Drittel Weg geschafft. Also fuhren wir den ganzen Weg in Richtung Orsoy bis zur Weggabelung auf den Rhein-Radweg zurück. Das war auch gut so, denn mittendrin war der Weg dann nicht mehr besonders eindeutig. An einer alten Nato-Strasse hatte jemand an den Schildern gespielt. Wir frugen dann dort aber jemanden und aßen unsere geschmierten Stullen. Eine Weile später kamen wir dann nochmal an Rheinberg vorbei und konnten, trotz schlechter Sicht, auch gut die Kirche erkennen.

St.Peter - Büderich

Weiter ging es auf Wesel zu, immer auf dem linksrheinischen Rhein-Radweg. In Wesel wären dann circa das zweite drittel unseres Weges nach Xanten geschafft. Wir fanden hier in Wesel-Büderich auch eine Kirche, die heute aber leider zu war, weil hier heute die Wallfahrt stad fand. Nach einem kurzen Stop ging es weiter, erstmal wieder zurück zum Rhein-Radweg und darauf dann entlang des Rheines bis zur Xantener Fähre. Das letzte Stück ist dann Landstraße, aber mit einem separaten Radweg und dann noch ein Stueck auf der Stasse durch die Stadt bis zum Dom.

Dom in Xanten

Xanten - erst sahen wir uns den Dom an. Dann wollten wir etwas essen, am besten nur ein paar Pommes auf die Hand. Kannst Du in Xanten absolut vergessen. Wer lecker Salat im gemütlichen Biergarten mit Blick auf schöne alte Häuser für 10 Euro oder was auch immer in dieser Preislagen essen möchte, der ist hier richtig. Wir aber wollten preiswert satt werden - nicht möglich in Xanten.

Mühle in Xanten

Dann wollten wir ja jetzt nach Kevelaer, am besten auf dem Radweg ‘R8′. wo aber geht der los. In Xanten gibt es jede Menge Fahrradweg weiser, aber welcher stimmt. Viele widersprechen sich, oder der Rad-Weg endet plötzlich. Uns hätten ja ein paar für den ‘R8′ gereicht, davon fanden wir aber überhaupt keins. Dazu kam, dass wir ja gestern extra noch zwei Karten gekauft hatten, auf denen aber neue vorhandene Straßen noch nicht existierten. In Xanten haben wir bestimmt zwei Stunden nur mit sinnlosem Suchen und hin und her fahren verballert. Die Bockwindmühle habe ich heute bestimmt achtmal besucht. Irgendwann hatten wir mit GPS-Unterstützung dann aber doch den Weg, der der ‘R8′ sein soll. Das war dann aber eine normale Dorfverbindungsstraße ohne Radweg, zwar schon Asphaltiert aber gerade so breit, dass sich zwei Autos begegnen können. Also überhaupt nicht für unsere Fahrt mit Kindern, dann doch besser an der Landstraße mit separatem Radweg. Also ein weiteres mal zurück zum Info-Punkt in Xanten und jetzt die normale Straße hinaus aus dem Chaos. Außerhalb der Orte war dann auch jeweils ein guter Radweg. Nur in den Orten war es dann immer ein Fuß-Mülltonnenabstell-Radweg auf dem auch schon mal ein Auto parkte. Hinter Xanten ging es dann erstmal stramm bergauf, um dann aber bis Sonsbeck geschmeidig bergab zu gehen. Jetzt kam auch die Sonne vor und der Hochnebel den wir die ganze Zeit hatten, verzog sich. Leider blieb uns der Gegenwind erhalten.

St.Maria Magdalen Sonsbeck

In Sonsbeck sahen wir uns dann auch die kath. Kirche an, denn hier wäre ein guter Platz um Station zu machen. Wir haben hier dann eine längere Rast gemacht und etwas warmes gegessen, bevor wir dann die letzten Kilometer nach Kevelaer in Angriff nahmen. Durch die Sucherei in Xanten und das viele schieben des Fahrrades, hatte wir inzwischen unseren Durchschnitt auf deutlich unter 20 km/h gedrückt und wollten jetzt etwas mehr Gas geben, aber das holt man nicht mehr raus. In Xanten hatte ich noch 20,2 km/h als Durchschnitt, in Kevelaer war es dann unter 19 km/h :-(

Basilika Kevelaer

In Kevelaer waren wir um 18:55 Uhr an der Gnadenkapelle.

Rückfahrt von Kevelaer

Eigentlich wollten wir noch ein paar Ansichtskarten schreiben, aber die Geschäfte waren all schon zu. So tranken wir nur eine Kaffee, schauten noch in die Basilika und verluden dann unsere Fahrräder auf Andis Auto . Der Rückweg ging dann auf der Autobahn deutlich schneller.
Uwe’s Tachodaten (Andis)

  • Gesamtstrecke: 107,2 km (108,07)
  • reine Fahrzeit: 5:47:09 h (5:49:46)
  • Durchschnitt: 18,9 km/h (18,73)
  • Maximal: 34,7 km/h (34,1)
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  1. Osterfeld-Biker.de » Fahrrad-Wallfahrt 2007 Schrieb

    [...] Vortour nach Kevelaer unternahmen wir am 6. August 2007. Leider war an diesem Tag sehr diesiges Wetter, auch der Wind [...]

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