Fliegenfaenger Hi
www.perl-online.com

Absprache wegen der Rad-Wallfahrt

23. August 2007
18:30bis23:00
Sonnenuntergang an der Emscher

Heute Nachmittag rief ich bei unserem Kaplan an, ob er schon in Erfahrung gebracht hat,wo wir bei der Fahrrad-Wallfahrt Station machen sollen. Wir verabredeten uns dann zu 18:30 Uhr, da hatte er dann ein halbe Stunde für uns Zeit. Also waren Andi und ich pünktlich an der Kirche. Ein paar der Themen, über die ich mir vorgenommen hatte zu reden, waren dann doch untergegangen (z.B. Rosenkranz, brauchen wir ein Kreuz das ‘voran geht’, Decken für den Rücktransport der Fahrräder) , aber das meiste hatten wir doch kurz angesprochen. So zum Beispiel, dass wir noch klären müssen, ob es bei der Gruppengröße die wir dann haben, besondere Forderungen an das Verbands- und Sanizeug gibt. Die Frage der Verpflegung müsste auf jeden Fall nochmal diskutiert werden: ob wir die Verantwortung dafür jeden einzelnen zu überlassen oder es so wie für die Fuß-Wallfahrt, zumindest zum Teil, zentral organisieren?! Auf der Fahrt wird es sicher auch die eine oder andere Rad-Panne geben, das Flickzeug ist ja zu jeder Schlauchgröße kompatible, aber an einen passenden Ersatz-Schlauch muss dann doch jeder selber denken. Hier gibt es einfach zu viele Kombinationen auch Schlauch-Größe und Ventilart.

Rheinfähre Walsum/Orsoy

Dann kamen wir auch zur Fahrtroute. Die Fuß-Wallfahrt soll ja in Beeckerwerth und im Haus Eyl Rast machen und im Kloster bei den Schönstattschwestern am Oermter Berg übernachten. Vorher war ja schon klar, dass die Übernachtungsmöglichkeiten des Klosters durch die Fuß-Wallfahrt erschöpft ist und wir versuchen wollen in oder um Xanten unterzukommen. Über den Streckenverlauf nach Xanten und dann auch nach Kevelaer gibt es keine Vorgaben durch den Propst. Auch wo wir die anderen Zwischen-Stops machen, können wir selber festlegen. Schön wäre natürlich eine Kapelle, aber man kann auch in der freien Natur beten. Da es in der diesjährigen Wallfahrt thematisch um die sieben Schmerzen Mariens geht, das entsprechende Fest ist auch gerade am 15. September, soll die Wallfahrt auch sieben Stationen haben, die jeweilige Start- und End-Stationen und dann noch drei weitere auf dem Weg. Also brachen wir am Samstag zwei Stationen möglichst mit Kapelle und am Sonntag zwischen Xanten und Kevelaer noch eine.

Zeche Sterkrade

Wenn wir die Route frei wählen können, bietet sich ja der Rheinradweg auf der linken Rheinseite geradezu an. Dort hätten wir dann wenig Strassen, die wir benutzen müssen und die Gegend ist herrlich. Über den Rhein kommt man dann am besten mit der Fähre Walsum/Orsoy und das ist auch gleich ein zusätzliches Erlebnis, gerade für die Kinder. Geklärt werden muss dann aber auch, wie mit den Kosten für die Fähre verfahren wird. Für 9:00 Uhr wurde erstmal der Treffpunkt und Beginn der ersten Station in der St.Pankratius-Kirche ausgemacht.

Zeche Sterkrade

Nachdem dann der Kaplan um 19:00 Uhr zu seinem nächsten Termin musste, sind Andi und ich jeweils nach Hause gegangen um uns für die heutige Fahrrad-Tour umzuziehen. Sophie wollte ja auch mit und weil der Rhein gerade etwas höher steht, wollten wir uns das mal ansehen. Außerdem konnten wir dann gleich in Erfahrung bringen, ob wir am Tag der Wallfahrt auf den Pegelstand achten müssen. Nicht das wir mit der ganzen Meute am Rhein ankommen und dann selber schwimmen müssen. ;-)
Wir fuhren also wieder erst am Kanal, über die Emscher, entlang der HOAG-Trasse, durch die Zeche Sterkrade. Hier wurde inzwischen das Tor abgebaut, so dass man auch jederzeit den Rückweg durch das Gebiet der ehemaligen Zeche wagen kann, ohne befürchten zu müssen, dass das Tor zugeschlossen ist. Dann weiter bis Walsum, hier muss man dann wieder etwas Strasse in Kauf nehmen, bis zur Fähre nach Orsoy. Wir hatten Glück und kamen kurz nach 21 Uhr am Rhein an, der Fährmann machte (wiedermal) gerade seinen verdienten Feierabend. Aber wir konnten ihn noch kurz befragen. Er meinte, dass wir uns keine Sorgen machen brauchen, es wird erst bei Pegelständen um 10 Meter kritisch und das schafft der Rhein demnächst nicht. Nach eine Gruppentarif haben wir ihn dann auch noch befragt, aber den scheint es offiziell nicht zu geben.

Gewitter über dem Rhein

Wir sahen uns dann noch eine Weile das imposante Gewitter auf der anderen Rheinseite an. Bevor wir es aber zu live mitbekommen, sind wir doch lieber wieder aufgebrochen. Eine kurze Pause haben wir unterwegs noch an der Rutsche gemacht, aber unsere Sachen waren zu stumpf zum rutschen. Nach dem wir dann noch kurz bei Andi gesessen hatten, kamen wir dann kurz nach 23 Uhr auch trocken zu Hause an.

Uwe’s Tachodaten (Andis)

  • Gesamtstrecke: 39,8 km ( )
  • reine Fahrzeit: 1:58:10 h ( )
  • Durchschnitt: 20,4 km/h ( )
  • Maximal: 41,1 km/h ( )
Schlagworte:, , , , , , , , , , , , ,

Hinterlasse Deinen Kommentar (1) zu “Absprache wegen der Rad-Wallfahrt”

  1. Sophie-Blog » Freudige Nachrichten Schrieb

    [...] Abend waren wir Rad fahren. Dad, Andi und ich haben uns den Wasserstand des Rheins angesehen. Wir sind an die Fähre nach [...]

Eigenen Kommentar abgeben