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24.07. Dienstag

viel Wind auf Grav-Insel

Heute war der Abreisetag von Ertmers. Es hatte schon die halbe Nacht immer wieder geregnet und es war auch sehr windig gewesen.

viel Wind auf Grav-Insel

Auf der Luvseite des Zeltes hatten sich schon ein paar Zeltseile losgerissen, bei zwei Seilen auf der Leeseite hatten scheinbar unsere Prol-Nachbarn den Hering gebraucht. Jedenfalls hatten Andi und Anett keine sehr ruhige Nacht, weil das Zelt ständig platt gedrückt war. Das Wetter wurde auch den ganzen Tag nicht besser. Eine kurze trockene Phase nutzen wir um Ertmers Zelt abzubauen und zusammen zulegen. Als wir noch beim Frühstück saßen, kam Joy’s Opa und erzählte uns dass es wieder eine Sturmwarnung für NRW gibt und dass wir besser schon mal unseren Pavillon abbauen sollten. Als wir dann mit dem Essen fertig waren, haben wir den Pavillon dann auch abgebaut und bei der Gelegenheit auch gleich mal alle Zeltseile kontrolliert. Der Wind wurde wirklich noch stärker und wirtschaftete ziemlich am Zelt.

Der Rhein

Mit Andi und Heather war ich dann vor dem Mittag noch schnell zum Rhein.

Der Rhein

Dort haben wir uns eine Weile die Wellen angesehen und die Gischt die die Schubverbände auf dem Rhein erzeugen.
Gegen 16:00 Uhr sind Ertmers dann wieder nach Hause gefahren. Für die beiden ist der Kurzurlaub wieder zu Ende, Andi muss ja morgen wieder arbeiten.
Ich wollte dann Duschen gehen, Heather hatte es auch nötig das ihre Haare mal gewaschen werden. Also wollte sie mit mir mitkommen. Unter der Dusche angekommen ging unmittelbar das Geschreie los: - sie wolle nicht duschen und ließ sich auch nicht ausziehen. Dazu kam, dass die Duschen auch wieder mal eiskalt waren. Also war ich zwar ziemlich sauer und ließ sie das auch wissen, aber fing jetzt nicht an, mit ihr zu kämpfen. Allerdings habe ich sie dann auch nicht mehr getragen und den Schoko-Vla den wir nach dem Duschen essen wollten, holte ich -wie angesagt- nicht heraus.

Spät abends hatten wir noch Besuch von einer kleinen Maus. Tanja benahm sich Frau-typisch - sie bekam Panik und legte die Füße auch noch hoch auf einen freien Stuhl. Ich stellte alles Essbare hoch, das das Mäuschen nicht ran kommt und versuchte die Maus aus dem Zelt zu verjagen. Scheinbar ist die Maus aber in der Nacht dann noch mal da gewesen, denn sie hatte ihre Spuren im Spülbecken hinterlassen.

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