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Glück auf – der Steiger kommt

10. Juni 2007
16:00

Gestern und heute ist Herbert Grönemeyer Auf Schalke. Andi hatte schon Ende September 2006 acht Karten besorgt, so dass wir auch alle schön zusammen sitzen. Schon damals waren nur noch Karten für das heutige, zweite Konzert zu haben.
Später hatte es sich ja dann so ergeben, dass heute auch der Chorausflug ist. Also hieß es sich nicht entscheiden – oder!?
Tanja hatte sich bereit erklärt zu fahren, also sind wir kurz nach 16.00 Uhr erst zu luyvhlbluyvergluyvluyvs und dann zu den Ertmers gefahren um sie einzuladen und sind dann in einem Auto nach Gelsenkirchen gefahren. Hanluyvnesluyvluyv, der auch Karten hatte, wollte dann dort zu uns stoßen.

Vor dem Grönemeyer-Konzert

Als wir das erste mal auf unseren Plätzen Probe sitzen machten, war die Arena noch ziemlich leer. Wir hatten einen guten Platz auf der Westseite seitlich der Bühne.

Grönemeyer-Konzert

Inzwischen waren auch Hanluyvnesluyvluyv und Sabluyvineluyvluyv (’das junge Glück’) eingetroffen.
Erst kamen zwei Vorgruppen, als zweite Clueso z.B. mit ‘…Und sie träumt von Chicago, von Chicago…’, bevor dann Herbie ~20:20 Uhr persönlich auf die Bühne kam. Er wartete aber noch ab, bis das Dach der Arena zu war. Kurz vorher hatte es angefangen derb zu schütten und die Bühne, bzw. der ‘Steg’ mit dem Klavier darauf waren klitschnass. Nach dem Herbie ausrutschte und fasst hinfiel – oh Schreck – und das darauf folgende ‘SCH**SSE’ hatte ich an dieser Stelle im Lied noch nie gehört – kamen dann die Security-Leute als Wischgeschwader hoch und haben das Wasser ‘runter geschoben’.

Grönemeyer-Konzert

Er präsentierte viele Lieder aus seinem neuen Albums “12″, aber zum Glück auch bekanntes. Das ‘Steigerlied‘ und ‘Bochum’ kamen diesmal erst als drittes Lied.
Bei Herbie’s ist es live ja leider immer ein Problem, die Texte aussprachlich zu verstehen. Selbst Lieder bei denen man den Text gut kennt, lassen sich nur schlecht mitsingen, weil er seine Lieder ja außerdem öfter mal etwas anders singt/interpretiert und man dann mittendrin nicht mehr weiß wo Herbie gerade ist und mit dem laut mitsingen innehalten muss um sich wieder einZuNorden.

Extra für A. und N. in ihrem Büro, jetzt ein Absatz ohne meckern:
Ehe ich es noch vergesse, das Konzert war absolute Spitze :-) – Danke Herbie – Vom Klatschen tut mir wahrscheinlich noch die nächsten Tage die eine Hand weh und ich war vom Mithüpfen so durchgeschwitzt, dass es nur noch ein paar kleine trockene Stellen an meinem T-Shirt gab.
Als sich Herbert das erste mal verabschiedete fehlten noch die wichtigen Lieder z.B. ‘Flugzeuge’ und ‘Land unter’ …. – aber das war kein Grund für einige Besucher, schon mal los zugehen.

Nach dem Grönemeyer-Konzert

Herbie gab dann noch vier Zugaben und entließ uns und sich ziemlich genau 23:00 Uhr mit ‘Currywurst’ aus Gelsenkirchen.
Wir haben dann noch fast eine Stunde den Roadies beim Abbauen der Bühne zugesehen, ehe wir uns auf den Rückweg machten. Aber auch dann ging noch nichts auf dem Parkplatz los. Christiane hatte zum Glück vorgesorgt und ein paar Flaschen Wasser und Radler dabei, so konnten wir nochmal 30 Minuten gut aushalten und uns dann in den Rest-Stau werfen. – Fast zwei Stunden nach Konzert-Ende brauchten wir dann auch nur noch 15 Minuten (gefühlte 60 Minuten) bis zur Autobahn – Wie viele Millionen Euro haben die vor der Weltmeisterschaft in der Gelsenkirchener Erde versenkt, um die Anbindung der Arena Auf Schalke an die Autobahnen zu verbessern? – Hat wohl nicht viel gebracht!
Kurz nach ein Uhr waren wir dann endlich wieder zu Hause

Nachtrag
Webcam in die Veltins-Arena: http://www.veltins-arena.de/foto_webcam.htm

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Hinterlasse Deinen Kommentar (2) zu “Glück auf – der Steiger kommt”

  1. NewDaysEntry Schrieb

    Hi, auch hier bin ich nicht ganz Deiner Meinung. Ich war auch auf dem Herbert Konzert und war eher überrascht die Texte gut zu verstehen. Ok, vielleicht nicht alles, aber die Akustik war gut.
    Wir standen im Innenraum und vielleicht war das bei Euch das Problem. Lt. Deinen Bilder habt ihr neben der Bühne gesessen und die Lautsprecher sind eher zum Innenraum, bzw. mittleren bis hinteren Bereich ausgerichtet.

    Aber ihr hattet einen Vorteil, ihr konntet Herbie ohne Leinwand sehen.

    Ein geniales Konzert und bestimmt nicht mein letztes von ihm.

  2. Uwe Schrieb

    Hier meinte ich nicht die schlechte Akustik, das war mir damals weder negativ aufgefallen, noch hatte mich die Akustik gestört. Ich meinte nur das Herbie ja nun mal nicht so deutlich singt. Hier in diesem Artikel war es auch nicht negativ gemeint. Herbie singt halt so. Außerdem ist Herbie eben um Klassen kreativer als die Typen von PUR. Bei Herbie ist einfach kein Lied auf zwei Konzerten gleich – das ist kein Nachteil im Gegenteil – Der Mensch (Herbert) ist einfach genial. Der spielt einfach in einer anderen Liga als PUR – Nur man versteht ihn eben schlecht. Aber ich hätte auch gern bei PUR und vor allem bei Purple Schulz mitgesungen – so wie bei Herbie. – Wie gesagt, s.o., bei Herbie war mein T-Shirt klitschnass. Bestimmt nicht vom Langweilen wie bei PUR.

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