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Grav-Insel in der ZDF.reportage

Campingplatz

Heute Nachmittag war mein Webserver ziemlich am Schwitzen und hatte sich zwischendurch auch noch andauernd eine Auszeit genommen.
Aber was ist das Problem? Es lag offensichtlich nur an der Auslastung.

Tanja

Scheinbar wollte plötzlich viele Internet-User etwas über die Grav-Insel in Wesel erfahren. Mindestens 110 Surfer kamen, laut der Statistik von wordpress.com, über eine der Suchmaschinen auf meine Seite, weil sie etwas mit ‘Grav-Insel‘ gesucht hatten.

lecker

Tatsächlich waren wir im letzten Jahr länger auf der ‘Grav-Insel‘ und ich habe hier auch einige Artikel verfasst.

nach dem Regen

Aber womöglich suchen die Surfer ja eher Infos, die auf der Homepape der Grav-Insel zu finden sind!?
Jetzt habe ich aber auch noch heraus bekommen, wer die Lawine losgetreten hat.:

Das war um 18.30 Uhr die Sendung ‘ZDF.reportage’ Camping XXL,
Hier der Auszug aus dieser Quelle.

Sonntag, 24. August 2008
….
18.30 - ZDF.reportage
Camping XXL
Ein deutscher Sommer am Rhein
Film von Theo Heyen
Kamera: Joachim Seck

Jedes Jahr im Frühsommer entsteht auf der Grav-Insel bei Wesel am Rhein eine veritable Kleinstadt. Dann beginnen tausende Camper die Halbinsel am Niederrhein zu besiedeln. Hier liegt “Deutschlands größter FamilienCampingplatz”, so die stolze Werbung der Betreiber. Hier gibt es rund 2000 fest vermietete Parzellen für Dauercamper, außerdem bis zu 600 Stellplätze für “Touristen” - so nennt man hier die Leute, die “nur” für ein paar Tage oder Wochen anreisen. Es ist ein sehr enges Zusammenleben, das strenger Regeln bedarf. Und doch schwärmen fast alle Parzellen-Pächter vom “Glück der Freiheit”, viele sind schon seit Jahrzehnten hier. Ein Campingplatz der Superlative mit eigenem Supermarkt, Restaurant, Solarium und Streichelzoo. Andrea D. und ihr Mann Alfred W. haben es geschafft, sie haben eine der begehrten Parzellen für sich und ihre Kinder gepachtet. Alfred ist emsig dabei, Wohnwagen, Vorzelt, Garten auf Vordermann zu bringen. Gut, dass Parzellen-Nachbar Klaus H. ein erfahrener Dauer-Camper ist und mit Ratschlägen nicht geizt. Auf einem deutschen Campingplatz wird vor allem gearbeitet.

Was zu tun ist, bestimmen letztlich die Frauen. Die Männer, auffällig viele von ihnen Fans von Schalke 04, rotieren permanent zwischen Gartenarbeit und rostender Eingangspforte. Vier Hecken, ein Tor - das ist der Grundriss des gepachteten Glücks. Drinnen kann der Dauercamper machen, was er will. Nur nicht zwischen eins und drei, denn dann ist Mittagsruhe. Die verordnete Siesta ist auch deswegen wichtig, weil unter Campern alle alles mithören. Die Wände sind recht dünn, und somit ist das Leben des Dauercampers besonderen Herausforderungen ausgesetzt - manchmal auch nachts, wenn jugendliche Tagescamper die Autorität der Platzwarte testen möchten.

Ein Sommer auf der Grav-Insel - die Reportage beobachtet junge Paare bei ihren ersten Schritten als Parzellenpächter, beschreibt die liebenswerten Schrulligkeiten auf einem gigantischen Zeltplatz: da gibt es Fahrrad fahrende Papageien, eine Gedenkstätte eigens für verstorbene Dauercamper und manchmal taucht überraschend ein Bootsanker unterm Wohnwagen auf. Und am Ende gibt es einen heißen Tipp: an der Ecke Himmelsleiter / Ende der Welt soll angeblich noch ein Plätzchen frei sein.
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